Dr. Christof Schürmann

Dreißig Jahre lang habe ich Expertenwissen in eine nutzbare Form gebracht. Jetzt tue ich dasselbe für Fachbücher – mit einem System, das quellenbasierte Publikationen in Wochen statt Monaten ermöglicht.

Eine Frage, dreißig Jahre

Am Anfang stand eine Frage, die mich nicht losließ: Wie funktioniert Denken? Wie bildet man Wissen so ab, dass andere damit arbeiten können – strukturiert, überprüfbar, übertragbar – ähnlich dem, was ein erfahrener Experte mühelos im Kopf macht?

Diese Frage hat meine Promotion geprägt – KI-gestützte Wissensstrategien im Ingenieurwesen, Ruhr-Universität Bochum – und seitdem nicht mehr losgelassen. Dreißig Jahre Beratung, Systemarchitektur und IT-Projekte: ERP-Einführungen, IT-Outsourcing, Digitalisierungsprojekte für Industrie und öffentliche Hand. Die Aufgabe war immer dieselbe – das Wissen im Kopf von Menschen in eine Form bringen, die andere nutzen können.

Der Kreis schließt sich

Ende 2022 änderte sich schlagartig, was mit KI möglich war. Ich sah darin eine Chance, die Frage aus meiner Promotion endlich praktisch anzugehen – nicht theoretisch, sondern als System: Buchproduktion so zu strukturieren, dass sie nachvollziehbar, überprüfbar und qualitätsgesichert funktioniert.

Ein gut gemachtes Fachbuch ist Expertenwissen in zugänglicher Form – überprüfbar, zitierfähig, dauerhaft. Für Autoren in regulierten Branchen – Medizin, Gesundheit, Pharma, Ernährung – gilt dabei: Genauigkeit und Nachvollziehbarkeit sind keine Option.

Genau dort arbeite ich. Die Technologie hat aufgeholt – die Frage ist dieselbe geblieben.

Mein Ansatz

Quellentransparenz. Jeder Satz eines quellenbasierten Buches sollte auf seine Grundlage rückführbar sein. Mein System verknüpft Textabschnitte mit den verwendeten Quellen – eingebettet in den Produktionsprozess, nicht als Anhang hintendran.

Faktenvalidierung. Für medizinische und gesundheitliche Inhalte prüft das System Aussagen gegen wissenschaftliche Datenbanken (PubMed, Cochrane, aktuelle Leitlinien). Was nicht belegt werden kann, wird markiert – damit der Fachexperte entscheidet, nicht das Modell.

Ähnlichkeitskontrolle. KI-generierte Texte bleiben ihren Quellen manchmal zu nah. Das System prüft jeden Abschnitt gegen die verwendeten Quellen und meldet kritische Überschneidungen, bevor sie zum Problem werden.

Der Fachexperte bleibt Autor. Mein System produziert, der Auftraggeber verantwortet. Kein Buch verlässt den Prozess ohne die inhaltliche Freigabe durch den Fachexperten.

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